Osteopathie

Die Osteopathie wurde in den USA von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Als Chirurg war er mit der damaligen Medizin extrem unzufrieden, da es ihm nicht möglich gewesen ist, seine Familie von einer Meningitis zu heilen. All seine Erfahrungen ließen ihn dann mit der damalig geltenden Auffassung in der Medizin brechen.

Nach langen Studien und Untersuchungen hat er festgestellt, dass sich alle Krankheiten in der Struktur des Körpers abzeichnen. Da Dr. Still zu anfangs davon ausging, dass primär die Knochen verantwortlich sind, wenn Krankheiten entstehen, nannte er seine neu entwickelte Methode „Osteopathie“. Das griechische Wort „Osteo“ bedeutet Knochen, aber auch Ursache. „Pathie“ bedeutet Leiden, also kann man das Wort Osteopathie übersetzen mit „Krankheit, die durch Knochen verursacht wird“.

Die Osteopathie wird heute in drei große Bereiche eingeteilt: die parietale, die viszerale und die kraniosakrale Osteopathie. Diese Trennung ist jedoch nur theoretisch möglich, da sämtliche Systeme im Körper untrennbar miteinander verbunden sind. Die Übergänge sind vollkommen fließend, das bedeutet z.B., eine „viszerale“ Behandlung hat auch Auswirkungen auf die „parietale“ Struktur. Mit seinen Händen betastet der Osteopath den Patienten und sucht dabei nach Strukturen, die sich nicht frei bewegen können. Findet der Osteopath nun eine solche Struktur, so spricht man von einer „Läsion“. Nun wird der Osteopath mit verschiedenen Techniken versuchen die Beweglichkeit oder die Funktion der betreffenden Gewebe wiederherzustellen und somit die Selbstheilung des Körpers anzuregen.

Physiotherapeutin Sibylle Berger hat 1360 Fortbildungsstunden in der Fachausbildung der craniosacralen, viszeralen und parietalen Elementen der Osteopathie absolviert u.a. speziell für Säuglinge und Kinder in München, mit Status der Masterpraktizierenden. Sie ist Mitglied im CSVD (Craniosacral Verband).

Ab Dezember 2017 wird unser Team durch Osteopath Andreas Gußmann bereichert.
Er wird in unserer Praxis Montags von 15 bis 19 Uhr und nach Bedarf Donnerstags von 12 bis 20 Uhr selbstständig tätig sein.

Telefonische Sprechzeiten

Gerne sind wir telefonisch für Sie erreichbar um ihre Fragen persönlich zu beantworten.
Um unseren Patienten unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken gehen wir während der Behandlungen nicht ans Telefon.

Unsere Rezeption ist zu folgenden Zeiten besetzt:

Montag 11.30 Uhr-13:30 Uhr
Dienstag 10.00 Uhr-13.20 Uhr
und 14.20 Uhr-18.00 Uhr
Donnerstag 9.00 Uhr-13.00 Uhr
Freitag 8.30 Uhr-12.00 Uhr
und 13.30 Uhr-17.00 Uhr

Außerhalb der Telefonzeiten bitten wir Sie, uns eine Nachricht auf den Anrufbeantworter, mit Name und Telefonnummer, zu hinterlassen. Wir rufen Sie zurück, beantworten Ihre Fragen und vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Alle Termine die nicht bis spätestens 24 Stunden vor Behandlung abgesagt werden, werden Ihnen privat in Rechnung gestellt.